Kräuterquark ist mein schneller Familiendip aus Quark, Frischkäse und frischen Kräutern. Cremiger Quark, viel frisches Grün und in zehn Minuten fertig auf dem Tisch, bei mir der Dip, der einfach immer geht, ganz ohne langes Nachdenken.
Ich mache Kräuterquark meistens dann, wenn im Garten die Kräuter wuchern und ich nicht will, dass sie ungenutzt verblühen. Letzten Sommer hatte ich so viel Petersilie und Dill, dass mein Sohn fragte, ob wir jetzt einen Kräuterladen aufmachen.
Ich habe alles klein gehackt, mit Quark und Frischkäse verrührt, und der Dip war noch am selben Abend leer gelöffelt, zu Pellkartoffeln, direkt aus der Schüssel. Meine bewährte Methode ist inzwischen, immer eine doppelte Portion zu machen, weil eine einfache bei mir nie reicht. Für den Alltag ist das genau das Rezept, das ich brauche: wenig Aufwand, viel Geschmack.
Table of Contents
Zutaten für Kräuterquark
Ich nehme dafür am liebsten frische Kräuter aus dem Garten oder vom Wochenmarkt, aber tiefgekühlte Kräutermischung funktioniert genauso gut, wenn es schnell gehen muss.
- 6 Stängel glatte Petersilie, abgezupft
- 6 Stängel Kerbel, abgezupft
- 6 Stängel Dill, abgezupft
- ½ Bund Schnittlauch, in Röllchen
- 250 g Magerquark
- 200 g Doppelrahm-Frischkäse
- 60 g Mineralwasser
- ¼ TL Salz
- ¼ TL Pfeffer
- 1 EL Öl (optional)
Aus meiner Erfahrung macht der Frischkäse den Unterschied zwischen einem faden und einem richtig cremigen Dip, deshalb spare ich daran nicht. Wer es leichter mag, ersetzt einen Teil davon durch mehr Magerquark. Mein Tipp: Kerbel ist manchmal schwer zu bekommen, dann nehme ich einfach mehr Petersilie und Dill.
Allergenhinweis: Enthält Milch (Magerquark, Frischkäse).
Zubereitung Schritt für Schritt
Ich mache das normalerweise so, dass ich zuerst alle Kräuter fein hacke und erst danach den Rest dazugebe, so verteilen sie sich gleichmäßiger.
Schritt 1: Petersilie, Kerbel und Dill mit einem scharfen Messer fein hacken, oder kurz im Blitzhacker pulsieren, bis feine Stücke entstehen.
Schritt 2: Schnittlauchröllchen, Quark, Frischkäse, Mineralwasser, Salz und Pfeffer dazugeben und mit einem Löffel oder Schneebesen glattrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Abschmecken, bei Bedarf nachsalzen und nach Wunsch mit Öl beträufeln.
Ein häufiger Fehler ist zu wenig Mineralwasser, dann wird der Dip zu fest. Lieber löffelweise nachgießen, bis die Konsistenz passt.

Kräuterquark
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Petersilie, Kerbel und Dill mit einem scharfen Messer fein hacken oder kurz im Blitzhacker pulsieren.
- Schnittlauchröllchen, Quark, Frischkäse, Mineralwasser, Salz und Pfeffer dazugeben und glattrühren. Abschmecken und nach Wunsch mit Öl beträufeln.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Kräuterquark
Kräuterquark ist vielseitig und passt zu warmen wie kalten Gerichten.
- Pellkartoffeln: Der Klassiker, die warme Kartoffel und der kühle Dip ergänzen sich einfach perfekt.
- Ofengemüse: Zucchini, Karotten oder Paprika aus dem Ofen bekommen durch den frischen Quark eine angenehme Säure.
- Frisches Brot: Als Aufstrich auf Vollkornbrot oder Baguette ein schneller Snack für zwischendurch.
- Gemüsesticks: Gurke, Paprika und Karotte zum Dippen, gut für Kinder und für einen leichten Abend.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich der Kräuterquark gut zwei Tage in einer verschlossenen Dose. Danach verliert er an Frische, weil die Kräuter nachdunkeln.
Zum Auffrischen vor dem Servieren einmal kurz umrühren und bei Bedarf einen Spritzer Mineralwasser oder Zitronensaft unterrühren.
Er lässt sich gut variieren: mit Knoblauch für mehr Würze, mit Zitronenschale für Frische, oder mit etwas Curry für eine exotischere Note.

Fazit
Kräuterquark ist eines der Rezepte, die ich fast im Schlaf machen könnte, und genau deshalb landet er bei mir so oft auf dem Tisch. Zehn Minuten, ein paar Handgriffe, und der Kühlschrank ist wieder gefüllt. Wenn die Kräuter im Garten mal wieder überhandnehmen, ist das mein erster Griff.






