Apfel-Porridge ist bei mir das Frühstück für Tage, an denen es schnell gehen muss und trotzdem warm auf dem Tisch stehen soll. In 22 Minuten ist der Haferbrei fertig, cremig durch den geriebenen Apfel und mild gesüßt mit Agavendicksaft.
Montagmorgen, kurz vor sieben. Beide Kinder noch im Schlafanzug am Tisch, und ich stehe mit einer Reibe und zwei Äpfeln in der Küche, weil die Bananen alle sind und ich schnell etwas anderes brauche. Der geriebene Apfel geht in die Haferflocken-Milch-Mischung, zwölf Minuten köcheln, fertig.
Meine Tochter isst ihre Portion mit extra viel Beeren obendrauf, mein Sohn will seine am liebsten pur. Seitdem steht Apfel-Porridge mindestens einmal die Woche auf dem Frühstückstisch, einfach weil es mit wenig Aufwand satt macht und beide Kinder es ohne Diskussion essen. Für alle, die morgens auch wenig Zeit, aber Hunger auf etwas Warmes haben, kommt hier mein Rezept.
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Zutaten für Apfel-Porridge
Ich nehme dafür am liebsten Elstar-Äpfel, weil sie beim Kochen schön weich werden und von Natur aus süß genug sind. Wer keine entrahmte Milch da hat, kann auch Vollmilch oder Hafermilch nehmen, das Porridge wird dadurch nur etwas cremiger.
- 2 Äpfel (ca. 300 g), z. B. Elstar, geviertelt und entkernt
- 20 g Zitronensaft
- 160 g Haferflocken, zart
- 700 g Milch, entrahmt (0,1–0,3 % Fett)
- 30 g Agavendicksaft (optional)
- 200 g Beeren, gemischt, frisch
Allergenhinweis: Enthält Milch.
Meine bewährte Methode ist, die Äpfel fein zu reiben statt zu pürieren, dann bleibt etwas mehr Biss im Porridge. Statt Beeren funktioniert im Winter auch klein geschnittener Apfel als Topping.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, die Äpfel sofort nach dem Reiben mit Zitronensaft zu vermengen, sonst werden sie schnell braun.
- Äpfel waschen, vierteln, entkernen und fein reiben oder pürieren. Sofort mit dem Zitronensaft vermischen.
- Apfelmasse mit Haferflocken, Milch und Agavendicksaft in einen Topf geben und verrühren.
- Bei mittlerer Hitze etwa 12 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Das Porridge ist fertig, wenn es sämig ist und die Haferflocken weich sind.
- Porridge auf vier Schüsseln verteilen, mit den Beeren garnieren und warm servieren.

Apfel-Porridge
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Äpfel waschen, vierteln, entkernen und fein reiben oder pürieren. Sofort mit dem Zitronensaft vermischen.
- Apfelmasse mit Haferflocken, Milch und Agavendicksaft in einen Topf geben und verrühren.
- Bei mittlerer Hitze etwa 12 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, bis das Porridge sämig ist.
- Porridge auf vier Schüsseln verteilen, mit den Beeren garnieren und warm servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Apfel-Porridge
Ein paar Extras machen aus dem Grundrezept ein vollwertiges Frühstück:
- Geröstete Mandeln oder Haselnüsse: bringen Knack und gesunde Fette in den cremigen Brei.
- Zimt: eine Prise darüber gestreut, passt geschmacklich perfekt zum Apfel.
- Ein Klecks griechischer Joghurt: macht das Porridge eiweißreicher und angenehm frisch im Kontrast zur Wärme.
- Etwas Apfelmus: verstärkt den Apfelgeschmack, wenn es intensiver sein soll.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich das Porridge abgedeckt etwa 2 Tage. Zum Aufwärmen einfach mit einem Schuss Milch in einem Topf kurz erhitzen, dann wird es wieder cremig.
Mein Tipp: für Meal Prep die Grundmasse ohne Beeren vorkochen und in Portionsgläsern im Kühlschrank aufbewahren. Beeren erst kurz vor dem Servieren dazugeben, dann bleiben sie frisch.
Statt Kuhmilch funktioniert auch Hafer- oder Mandelmilch, und wer mehr Eiweiß möchte, rührt einen Löffel Skyr unter.

Fazit
Apfel-Porridge ist bei mir das Frühstück geworden, das ich mache, wenn wenig Zeit ist, aber ein warmes Frühstück trotzdem sein soll. Der geriebene Apfel macht den Unterschied, das Porridge wird cremiger und schmeckt runder als mit klein geschnittenen Stücken. Ich mache es inzwischen fast im Schlaf, und meine Kinder essen es zuverlässig auf.






